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Denkmaltag 2014 - Meine Empfehlungen

Kirchentor Pfaffenhofen
(Markt Kastl)
Kirchentor Pfaffenhofen (Markt Kastl)

Schon wieder ist ein Jahr um und der Denkmaltag steht an. Im besten Fall besteht die Gelegenheit, sonst nicht öffentlich zugängliche Denkmäler zu besichtigen. Selbst werde ich Vormittag die Führungen durch die Regierung der Oberpfalz (u.a. Spiegel- und Kleiner Sitzungssaal) mitmachen. Ab 14:00 Uhr ist der Karner in Paffenhofen (Markt Kastl) für Besucher geöffnet. Dort möchte ich schon seit Jahren einen Blick hinein werfen. Auch in der zugehörigen Kirche war ich noch nicht. Danach bleibt noch genügend Zeit für die Führung "Farbe in der Georgskirche" um 16.15 Uhr in Amberg.
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Die Löwen von Ammerthal

St. Nikolaus in Ammerthal
St. Nikolaus in Ammerthal - zwischen Wirtshaus und Pfarrheim

Zumindest regional verbinden die Menschen mit Ammerthal den innergemeindlichen Wasserkrieg, der inzwischen wohl alle irgendwie zuständigen Gerichte und den Landtag beschäftigt hat. Kurzzeitig, nach drei Bürgerentscheiden, tumultartigen Szenen im Gemeinderat, aber auch Morddrohungen und tatsächlich tief fliegenden Schrotkugeln, hatte man selbst als unbeteiligter Beobachter das Gefühl, in der knapp 2.100 Seelen könnte es zumindest zu einer Massenschlägerei nach dem Kirchgang kommen. "Die Löwen von Ammerthal" vollständig lesen

Bahnhof Irrenlohe in Schwandorf

Bahnhof Irrenlohe
Bahnhof Irrenlohe

Über den Bahnhof Irrenlohe ließe sich einiges erzählen; Beispielsweise, warum der Bahnhof im Schwandorfer Ortsteil Irlaching steht und nicht in der ehemaligen Gemeinde Irrenlohe, die im Zuge der Verwaltungsreform in den Markt Schwarzenfeld eingemeindet wurde. Oder dass er Namensgeber für eine Oper ist, die zwar nicht als Irrenlohe, sondern als Irrelohe in die Musikgeschichte eingegangen ist. Der österreichische Komponist Frank Schreker wurde, so heisst es, wohl von der Durchsage Bahnhof Irrenlohe inspiriert. Damals hielten an dem kleinen Gleisknoten noch Züge von Dresden nach Nürnberg. "Bahnhof Irrenlohe in Schwandorf" vollständig lesen

Der Oberpfälzer Jura lebt

Blick über den
westlichen Rand des Oberpfälzer Jura
Von Münchshofen nach Burglengenfeld: Blick über den westlichen Rand des Oberpfälzer Jura

Es ist der Unterschied zwischen Image und Identität, zwischen Kunstbegriff und gewachsenen Namen: Seit über zehn Jahren versuchen die Offiziellen des Tourismusverbandes Ostbayern dem westlichen Teil der Fränkischen Alb (und noch jede Menge landschaftlich nicht dazugehöriges Drumherum) als Bayerischen Jura zu brandmarken. Der eher bescheidene Erfolg beschränkt sich auf die Verdrängung des historisch gewachsenen Namens Oberpfälzer Jura aus dem offiziellen Sprachgebrauch in der Region. Auf den Kartenwerken ist er weiterhin zu finden genau wie in den Köpfen der Menschen. Das ist der Unterschied zwischen dem Versuch, ein künstliches Image aufzubauen, und der gelebten Identität der Menschen in der Region. "Der Oberpfälzer Jura lebt" vollständig lesen

Der Untere Fronberger Weg, das verschwundene Naturdenkmal und Geschichtsklitterung durch das Kulturamt

Unterer Fronberger Weg
Unterer Fronberger Weg

Seit ein paar Monaten klappere ich nun schon verschiedene Stellen ab, um die Unterschutzstellung der zu erreichen. Dass in der Vergangenheit da einiges nicht so gelaufen ist, wie es sein sollte, das habe ich inzwischen schriftlich. Bei meinen Recherchen habe ich am Wochenende Ausführungen des Heimatforschers Weingärtner dazu entdeckt, die noch mehr Zweifel nähren.

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Auf der Suche nach neuen Ideen zur Industriekultur in Wackersdorf und Schwandorf

Herbstanfang im Hirschwald
Herbstanfang im Hirschwald

Heute war für dieses Jahr sicherlich einer der letzten Tage, in denen man mit geöffneten Verdeck nicht am Lenkrad festfriert. Allerdings hatte ich einen halb leeren Akku eingepackt, daher war die Aufnahme von Hirschwald mit den drei Windrädern im Hintergrund auch das letzte Foto des Tages. Eigentlich hätte ich noch gerne den Weiher der ehemaligen Matthias-Zeche abgelichtet, war ich doch auf einer "Mission": Neue Ideen sammeln zum Themengebiet Industriekultur, dazu möglichst welche, die Schwandorf, Wackersdorf und Steinberg verbinden.
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