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Der Oberpfälzer Jura lebt

Blick über den
westlichen Rand des Oberpfälzer Jura
Von Münchshofen nach Burglengenfeld: Blick über den westlichen Rand des Oberpfälzer Jura

Es ist der Unterschied zwischen Image und Identität, zwischen Kunstbegriff und gewachsenen Namen: Seit über zehn Jahren versuchen die Offiziellen des Tourismusverbandes Ostbayern dem westlichen Teil der Fränkischen Alb (und noch jede Menge landschaftlich nicht dazugehöriges Drumherum) als Bayerischen Jura zu brandmarken. Der eher bescheidene Erfolg beschränkt sich auf die Verdrängung des historisch gewachsenen Namens Oberpfälzer Jura aus dem offiziellen Sprachgebrauch in der Region. Auf den Kartenwerken ist er weiterhin zu finden genau wie in den Köpfen der Menschen. Das ist der Unterschied zwischen dem Versuch, ein künstliches Image aufzubauen, und der gelebten Identität der Menschen in der Region. "Der Oberpfälzer Jura lebt" vollständig lesen

Der Untere Fronberger Weg, das verschwundene Naturdenkmal und Geschichtsklitterung durch das Kulturamt

Unterer Fronberger Weg
Unterer Fronberger Weg

Seit ein paar Monaten klappere ich nun schon verschiedene Stellen ab, um die Unterschutzstellung der zu erreichen. Dass in der Vergangenheit da einiges nicht so gelaufen ist, wie es sein sollte, das habe ich inzwischen schriftlich. Bei meinen Recherchen habe ich am Wochenende Ausführungen des Heimatforschers Weingärtner dazu entdeckt, die noch mehr Zweifel nähren.

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Auf der Suche nach neuen Ideen zur Industriekultur in Wackersdorf und Schwandorf

Herbstanfang im Hirschwald
Herbstanfang im Hirschwald

Heute war für dieses Jahr sicherlich einer der letzten Tage, in denen man mit geöffneten Verdeck nicht am Lenkrad festfriert. Allerdings hatte ich einen halb leeren Akku eingepackt, daher war die Aufnahme von Hirschwald mit den drei Windrädern im Hintergrund auch das letzte Foto des Tages. Eigentlich hätte ich noch gerne den Weiher der ehemaligen Matthias-Zeche abgelichtet, war ich doch auf einer "Mission": Neue Ideen sammeln zum Themengebiet Industriekultur, dazu möglichst welche, die Schwandorf, Wackersdorf und Steinberg verbinden.
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Der Denkmaltag 2013

Eröffnung Denkmaltag 2013 in Amberg
Eröffnung des Denkmaltag 2013 in Amberg

Ich weiss nicht, ob ich der einzige bin, der beim Denkmaltag eine schwindende Auswahl feststellt. Zudem sind es fast immer die gleichen Denkmäler, die geöffnet sind - völlig unabhängig vom ausgegebenen Motto. Meist kann man diese auch noch ganz regulär durch das ganze Jahr hindurch besichtigen. Dabei sollten, zumindest nach meinen Verständnis, gerade die Denkmäler ihre Pforten öffnen, zu denen man normalerweise keinen Zugang hat. Die Frauenkirche in Amberg ist so ein Denkmal.

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Wer steckt hinter dem Wappen Haaslbach?

Haselbacher Wappen im
Wappenfries von Kastl
Haselbacher Wappen im Wappenfries von Kastl

In Rot drei liegende Halbmonde über blauem Dreiberg - Das Wappen mit der Beschriftung Haaselbach findet man im berühmten Wappenfries in der ehemaligen Klosterkirche von Kastl. Man findet es auch auf einem modernen Kirchenfenster der Kirche in Haselbach und auch in Broschüren der Stadt Schwandorf. Bisher hat man in Schwandorf kaum hinterfragt, wem denn das Wappen zugeordnet werden kann. Stillschweigen wurde angenommen: es ist das Wappen der Edelfreien von Haselbach.

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Geschenke des Schwandorfer Magistrats an den Historischen Verein

Hinweis auf die Schenkung von 1858
Hinweis auf die Schenkung von 1858

Da war ich auf der Suche nach der Geschichte hinter Weinkannen und finde Ölgemälde: 1858 schenkte der Magistrat der Stadt Schwandorf sechs Ölgemälde, "Portraits von Mitgliedern nordgauischer Fürstenfamilien" an den Historischen Verein der Oberpfalz und Regensburg. Wahrscheinlich sind darauf pfalz-neuburgische Herrscher zu sehen, zumindest wenn man nach der Pesserl-Chronik geht. Behalten hat man damals im Schwandorfer Rathaus Portraits von Persönlichkeiten, die direkt mit der Stadt in Verbindung standen und heute teilweise im Stadtmuseum zu besichtigen sind.

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