Skip to content

Mariaort im Herbst - Einfach mal den Kopf frei bekommen

Die
Eisenbahnbrücke bei Mariaort
Die Eisenbahnbrücke bei Mariaort
In den warmen Monaten gehört Mariaort zu den beliebtesten Ausflugszielen im Großraum Regensburg. Ruhe kehrt in dem kleinen Dorf an der Mündung der Naab in die Donau im Spätherbst ein - ideal, um einmal tief durchzuatmen und den Kopf frei zu bekommen. Von der Autobahnausfahrt Pfaffenstein sind es nicht einmal fünf Minuten Fahrt vorbei an den Winzerre Höhen, die mit ihren Namen an die erst in den 1950er abgerissene Weinbautradition bei Regensburg erinnert. Parkplatzprobleme gibt es in Mariaort an diesen Tagen nicht. Es stehen kaum Fahrzeuge auf dem Schotterplatz vor der Ausflugsgaststätte Krieger.
"Mariaort im Herbst - Einfach mal den Kopf frei bekommen" vollständig lesen

Mariastein bei Falkenstein - ein vorchristlicher Kultplatz?

Bayerischer Wald im Nebel
Bayerischer Wald im Nebel
Am vergangenen Samstag war ich unterwegs im Oberen Bayerischen Wald. Das Wetter war diesig, kein ideales Wetter für eine Fotosafari, aber mehr als passend zur geheimnisvollen Geschichte von Marienstein. Es gibt durchaus Hinweise, dass auf dem Granitfels zu heidnischer Zeit eine kultische Bedeutung hatte. Eine enge Verbindung scheint es auch zum benachbarten Sengenstein gegeben zu haben. Legendär wird es schon beim Namen des Berges, der ursprünglich nichts mit Maria zu tun hatte, sondern als Ernstain überliefert ist. Dahinter könnte sich das althochdeutsche "erin" für ehern, fest oder uneinnehmbar verstecken. Dies könnte auf eine Befestigung oder Kultplatz hindeuten. "Mariastein bei Falkenstein - ein vorchristlicher Kultplatz?" vollständig lesen

Denkmaltag 2014 - Meine Empfehlungen

Kirchentor Pfaffenhofen
(Markt Kastl)
Kirchentor Pfaffenhofen (Markt Kastl)

Schon wieder ist ein Jahr um und der Denkmaltag steht an. Im besten Fall besteht die Gelegenheit, sonst nicht öffentlich zugängliche Denkmäler zu besichtigen. Selbst werde ich Vormittag die Führungen durch die Regierung der Oberpfalz (u.a. Spiegel- und Kleiner Sitzungssaal) mitmachen. Ab 14:00 Uhr ist der Karner in Paffenhofen (Markt Kastl) für Besucher geöffnet. Dort möchte ich schon seit Jahren einen Blick hinein werfen. Auch in der zugehörigen Kirche war ich noch nicht. Danach bleibt noch genügend Zeit für die Führung "Farbe in der Georgskirche" um 16.15 Uhr in Amberg.
"Denkmaltag 2014 - Meine Empfehlungen" vollständig lesen

Die Löwen von Ammerthal

St. Nikolaus in Ammerthal
St. Nikolaus in Ammerthal - zwischen Wirtshaus und Pfarrheim

Zumindest regional verbinden die Menschen mit Ammerthal den innergemeindlichen Wasserkrieg, der inzwischen wohl alle irgendwie zuständigen Gerichte und den Landtag beschäftigt hat. Kurzzeitig, nach drei Bürgerentscheiden, tumultartigen Szenen im Gemeinderat, aber auch Morddrohungen und tatsächlich tief fliegenden Schrotkugeln, hatte man selbst als unbeteiligter Beobachter das Gefühl, in der knapp 2.100 Seelen könnte es zumindest zu einer Massenschlägerei nach dem Kirchgang kommen. "Die Löwen von Ammerthal" vollständig lesen

Bahnhof Irrenlohe in Schwandorf

Bahnhof Irrenlohe
Bahnhof Irrenlohe

Über den Bahnhof Irrenlohe ließe sich einiges erzählen; Beispielsweise, warum der Bahnhof im Schwandorfer Ortsteil Irlaching steht und nicht in der ehemaligen Gemeinde Irrenlohe, die im Zuge der Verwaltungsreform in den Markt Schwarzenfeld eingemeindet wurde. Oder dass er Namensgeber für eine Oper ist, die zwar nicht als Irrenlohe, sondern als Irrelohe in die Musikgeschichte eingegangen ist. Der österreichische Komponist Frank Schreker wurde, so heisst es, wohl von der Durchsage Bahnhof Irrenlohe inspiriert. Damals hielten an dem kleinen Gleisknoten noch Züge von Dresden nach Nürnberg. "Bahnhof Irrenlohe in Schwandorf" vollständig lesen

Der Oberpfälzer Jura lebt

Blick über den
westlichen Rand des Oberpfälzer Jura
Von Münchshofen nach Burglengenfeld: Blick über den westlichen Rand des Oberpfälzer Jura

Es ist der Unterschied zwischen Image und Identität, zwischen Kunstbegriff und gewachsenen Namen: Seit über zehn Jahren versuchen die Offiziellen des Tourismusverbandes Ostbayern dem westlichen Teil der Fränkischen Alb (und noch jede Menge landschaftlich nicht dazugehöriges Drumherum) als Bayerischen Jura zu brandmarken. Der eher bescheidene Erfolg beschränkt sich auf die Verdrängung des historisch gewachsenen Namens Oberpfälzer Jura aus dem offiziellen Sprachgebrauch in der Region. Auf den Kartenwerken ist er weiterhin zu finden genau wie in den Köpfen der Menschen. Das ist der Unterschied zwischen dem Versuch, ein künstliches Image aufzubauen, und der gelebten Identität der Menschen in der Region. "Der Oberpfälzer Jura lebt" vollständig lesen
0 Kommentare
Ihre Bewertung dieses Artikels:
Derzeitige Beurteilung: Sehr gut!, 3 Stimme(n) 40 Klicks