Dienstag, 29. Dezember 2009
Bekanntlich soll ein nicht zu verachtender Anteil der Google-Suchen die nach dem eigenen Namen sein und schon jeder wird sich ein paar mal selbst "gegoogelt" haben, da nehme ich mich nicht aus. Gerade heute habe ich es einmal wieder getan und siehe da, die Suchanfrage beinhaltet eine so genannte One Box mit Fotos von mir. Auch das ist etwas Schönes! Da habe ich lange darauf hingearbeitet. Jeder hat schließlich so seinen Fetisch.
Mark beispielsweise würde gerne unter " Community Manager" gefunden werden und Stephan unter " SEO in Südtirol". Hier noch die entsprechenden Links, dann wird es wird schon werden.
Weil es gerade zum Thema "Ego" passt: Robert Basic hat wie zu erwarten war seinen Twitter Account nicht an den Mann/Frau bringen können, dafür aber jede menge Häme eingefangen und seinen Ruf noch mehr beschädigt. Ego ist gut, aber wenn es in Hybris umschlägt, wird es einfach peinlich.
Samstag, 19. Dezember 2009
Draussen knirscht der Schnee. Die Temepratur zweistellig im Minusbereich. Ich liebe den Winter, aber ganz ehrlich ... lieber wäre mir jetzt der Mai, im Roadster unterwegs entlang der italienischen Riviera und aus dem Radio tönt Who's got the Boogaloo von den Juanitos.
Freitag, 18. Dezember 2009
Die Kultur bleibt in Bayern auf der Strecke, seit Jahren. Schuld daran trägt alleine die CSU; noch nie war es einfacher auf eine Organisation mit dem Finger zu zeigen. Kultur ganz allgemein betrachtet, von der Pflege der Tradition, Nachwuchsförderung, Denkmalschutz, Schule und Bildung. Frech stellen sich die Christsozialen vor die Menschen - noch lieber natürlich vor Kameras - und sprechen von Investitionen in die Kultur. Seit Jahrzenten die gleichen Phrasen. Die Realität sieht anders aus: Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass das Dach der Uni Regensburg seit mindestens 20 Jahren undicht ist, dass sich Betonbrocken aus der Fassade lösen und vergangenes Jahe beinahe einen Rektor erschlagen hätten. Wo sind die Investitionen? Dass für den Denkmalschutz, die Bewahrung des kulturellen Erbe Bayerns, kein Geld da ist, verwundert ob solcher Zustände an bayerischen Universitäten nicht. Es macht ja auch viel mehr Spass, sich als Global Player zu zeigen, sich Bank-Töchter zuzulegen und von Osteuropa bis Asien zweilstellige Milliardensummen an die Wand zu fahren. Was hätte man mit den durch die CSU und ihre Lakaien allein mittels BayernLB verbrannten 30 Milliarden alles erhalten und sanieren können! Was für Bildungsprojekte wären für diese gewaltige Summe zu realisieren gewesen. Erinnern wir uns: Wurde in den vergangenen Jahren nach Geld für Kultur gefragt erhielt man die Antwort von einer Schallplatte mit Sprung: Kein Geld da, wie sollen wir das finanzieren. Es lag am Willen, wie man sieht, denn eine Finanzierung des csu-verschuldeten Fiaskos war ja auch kein Problem. Im Grunde sollte man die CSU als freistaats-feindliche Organisation verbieten und deren führende Köpfe in Sicherungsverwahrung nehmen.
EDIT_ Das Foto über diesem und dem vorherigen Beitrag zeigen ein vor sich hin verfallendes Schlösschen im Landkreis Amberg.
Es knirscht im Gebälk überkommener Strukturen. Dem ein oder anderen haben die herabfallenden Dachschindeln schon den Schädel eingeschlagen. Wer kann, der läuft weg, wer nicht kann, hält sich an den wackelnden Mauern fest und hofft, dass es ihn möglichst spät erwischt. Ich schreibe von den Strukturen rund um die CSU. Jahrzehnte lang wurden rauschende Feste gefeiert, man konnte aus dem Vollen schöpfen, es war immer genug da: Dort eine Subvention, hier ein Pöstchen, ein Bauauftrag, ein Verdienstorden. Als nicht mehr so viel da war, wurde Privatisiert: Die Banken, die Infrastruktur, die Industriebeteiligungen. Privatisiert, ein wunderbarer Ausdruck, ein sehr tiefgründiger: Privatisiert, den Spezln rund um der CSU zugeschoben, der Allgemeinheit genommen, Hauptsache das System wird geschmiert. Und dann kommt global etwas in Bewegung und die CSU steht da wie der Kaiser ohne Kleider. Man weiss gar nicht mehr wie viel Milliarden die Jahrzehnte als Pöstchenverschiebebahnhof der CSU missbrauchte BayernLB der Allgemeinheit schon gekostet hat. Die letzen beiden Jahre waren es, großzügig abgerundet, 30 Milliarden. Erst die letzen Tage wieder 3,4 Milliarden, hauptsächlich verursacht durch das Top-Investment Alpe Adria. Und es gibt tatsächlich Mitglieder der immer noch CSU-geführten Staatsregierung die sich hinstellen und von einem ausgeglichenen Haushalt sprechen. Staatsbankrott, liebe Politiker der angeblich christlichsozialen Partei, wäre eine angemessenere Vokabel. Pythagoras war kein Bayer, schreibt Christiane Florin. Das ist keine Entschuldigung, füge ich hinzu.
Donnerstag, 17. Dezember 2009
Gestern habe ich schon dazu tendiert zu schreiben, dass Robert Basic nun wahrscheinlich auch bald seinen Twitter-Account versteigern wird, heute holt mich diese Surrealität ein. War ich noch versucht den Käufern seines Blogs die Hand zum Fiebertest auf die Stirn zu legen, so würde ich mir den Erwerber des Twitter-Accounts nur durch eine dicke Glasscheibe ansehen. Wer so etwas macht, der hat etwas viel Furchtbareres im Blutkreislauf als den Schweinegrippe-Virus. Weil es bei Basic inzwischen schon Perlen vor die Säue geworfen ist, spare ich mir das Gehirnschmalz, einen Schlußsatz mit den Wörtern "Twitter", "Bordsteinschwalbe" und den Kommentar "Robert Basic mutiert langsam zur Social-Media-Nutte" zu basteln.
EDIT_ Er hat noch einen WOW-Blog, glaub ich. Da hätte ich eventuell Interesse ...
Mittwoch, 16. Dezember 2009
GDI IMPULS gehört zu den wenigen Magazinen, die ich im mir als Abo leiste. Die Artikel sind lesenswert, auch wenn man nicht mit immer im Meinungsgleichschritt mit den Autoren gehen muss. Lesenswert ist auch das Interview mit dem begnadeten Selbstdarsteller Robert Basic. Was Basic da von sich gibt verrät viel, in welcher Gedankenwelt doch er und seine Jünger leben und wie weit sie sich vom echten Leben verabschiedet haben. Er spricht über sein Projekt Buzzriders, das nach seiner Aussage etwas ganz Neues werden wird, ja sogar mit Google und Yahoo in Konkurrenz treten soll. Große Ziele darf jeder haben, irreale Träume auch, das macht mir einen Menschen nicht unsympathisch. Die Gründe, warum ich persönlich mit Basic nicht in einem Zugabteil sitzen möchte, liegt schlicht an seinen Aussagen, die furchtbar intelligent wirken sollen, aber m.E. nicht einmal zur Worthülse taugen. Die ersten sechs Zeilen des Interviews haben mir im Grunde schon gereicht ...
Herr Basic, Sie waren der meistgelesene Blogger im deutschen Sprachraum. Jetzt sind Sie der unverstandene Unternehmensgründer. Ein Fortschritt?
Da gehts schon los mit dem Unverständnis. Ich bin kein Unternehmensgründer. ich mache ein Start-up. Also eigentlich zwei Start-ups. Aber kein Unternehmen.
Die ganze Welt versteht Robert Basic nicht, den Nicht-Unternehmensgründer, der im Laufe des Interviews dann doch aufs Geldverdienen zu sprechen kommt. Basic, der Unverstandene, der auch in seiner Heimatstadt Usingen nach eigener Aussage "nie angekommen" ist. Vielleicht liegt es daran, dass er sich selbst dauernd als Freak bezeichnet. Vielleicht auch daran, dass er sich in der "realen Community" Usingen einfach nicht zurecht findet, die man eben nicht so leicht wie in der digitalen Welt ändern kann, wo einem Facebook-Freunde im Mausklick-Tempo zufliegen. Wie ich Eingangs schrieb, das Interview verrät viel über RB.
"Ich weigere mich, Bücher zu lesen. Ich bin ein Chaot und will es auch bleiben."
Solche Aussagen erinnern mich an schwer erziehbare Kinder an sonderpädagogischen Bildungseinrichtungen, also einem Personenkreis, der normalerweise nicht in GDI IMPULSE zu Wort kommt. Nur schade, dass Basic-Jünger und ihresgleichen kein gedrucktes Medium anfassen. Schwarz auf Weiss liest sich manches Wort, das auf Twitter noch so cool wirkt, dann doch einfach nur dumm.
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Lesermeinung
Di, 09.03.2010 22:51
Die haben mich auch ordentlich geärgert, indem ich tagtäglic h aufs neue x Kommentare lösch en durfte. Nun hatte ich [...]
Sa, 06.03.2010 03:04
Hammer war das Wetter heute in Bayern. Ich bin fast in Münch en im Schnee ertrunken, es hät te nur noch gefehlt das [...]
Di, 02.03.2010 05:57
ich habe genau so eine fiat ba chetta neue Lackierung kein Ro st Hohlraumversiegelung neues verdeck all Reparaturen [...]
Sa, 27.02.2010 08:18
ich bin auch pro Frühling. Ich bin aber schon absolut froh, dass es nicht mehr schneit!
Do, 25.02.2010 22:55
Also, nach 4 Monaten neuer Reg ierung wollte ich mich mal wie der melden und mal fragen ob d ie Ansichten welche Part [...]
Do, 25.02.2010 17:49
Hi Matthias, auch wenn Du b ehautest =! Black Hat, sieht d ie Google Bildersuche das ande rs.