Gut versteckt und von der Staatsstraße kaum einsehbar steht
in Leidersdorf an der Vils (Gemeinde Ensdorf) das kleine Hammerschlößchen aus dem 17. Jahrhundert. 1910 wurde es zur Kunstmühle umgebaut. Heute ist das Denkmal unbeachtet und in schlechten Zustand. Teile des Mühlwerks wurden offenbar ausgebaut, liegen ungeschützt vor Witterungseinflüssen
vor dem Gebäude. Ich überlege gerade, ob ich die Zahnräder nicht als "Alteisen" kaufe. Irgendwie würde das ein oder ansere Stück sogar schick aussehen in meinem Garten.
Solche Situationen finde ich immer furchtbar bedauerlich, vor allem wenn ich immer ein wenig in den Büchern suche und dabei auf interessante Geschichten stoße:
Im Jahr 1178 schenkte Pfalzgraf Friedrich dem Kloster Ensdorf das Leidersdorf samt seiner Mühle. Die Mönche betrieben hier nicht nur eine Kornmühle, sondern auch einen Eisenhammer. 1498 musste das Kloster Leidersdorf veräussern und konnten dieses erst 1717 wieder zurückkaufen. Nach der Säkularisation würde der Eisenhammer als Königliches Hüttenamt weiter betrieben, bis es 1860 für 260.000 Gulden an Privat verkauft wurde.
Lesermeinung
So, 08.08.2010 22:41
find ich auch...
Di, 03.08.2010 23:49
bräuchte eine Nadel für den Lo ewe Plattenspieler kann mir je mand helfen ?
Mo, 02.08.2010 11:38
Würde ich so nicht einmal sage n, wenn es wirklich ein region ales Magazin ist, kann man es doch prima regional verm [...]
Mi, 21.07.2010 12:17
Wer weiß schon, wer sich hier wieder eine goldene Nase verdi ent hat...
So, 18.07.2010 22:13
Klaro, geht nichts über mein B ötchen! Ich hoffe Du hast die Beflaggung rechts auf dem Turm bemerkt. Nur für mich . [...]
So, 18.07.2010 20:00
Na für so einen Trip hattest d u doch dann zu 100% das richti ge Fortbewegungsmittel! Also, ich will keine Beschwerd [...]