Hans Olaf könnte der Henkel an den Freien Wählern werden, an denen man sie in den Mülleimer der Geschichte wirft. Und das sage ich als durch und durch wertkonservativer Mensch, also als Mitglied der Hauptzielgruppe der FW. Dieser alte Mann war der Frontmann der Systemumstürtzler, denen wir die aktuelle Wirtschaftskrise zu verdanken haben. Und er hat nichts, aber auch gar nichts dazu gelernt, wenn ich mir die Rede vom 14.02.2009 durchlese,
die er bei den Freien Wählern gehalten hat.
Allein das folgende Zitat sollte man sich auf der Zunge zergehen lassen und dieses ist keinesfalls aus dem Zusammenhang gerissen:
Aus dem Standortvorteil (Anm.: gemeint ist Deutschlands) „Stabilität“ ist der Standortnachteil „Unbeweglichkeit“ geworden.
Genau Herr Henkel, darum bemühen sich momentan die Politik und Wirtschaft gerade so intensiv darum, dass die Bevölkerung sill hält, damit das System stabil bleibt. Unsere Kanzlerin
verbittet sich sogar die Diskussion darüber.
Während andere Länder wie zum Beispiel Großbritannien, Spanien oder Italien die Vorteile kleiner selbstverantwortlicher Einheiten entdeckt haben, haben wir den im Grundgesetz eigentlich angelegten Föderalismus immer mehr in ein zentralistisches Korsett gezwungen
Ganz klasse Beispiele, Herr Henkel. Wir erleben gerade den größten Währungsverfall in der Geschichte Großbritanniens, den Zusammenbruch von ganzen Branchen (wer ausser Oldtimerfans spricht noch übe die einst so bedeutende britische Autoindustrie), die Verstaatlichung des Finanzsektors, den rasenden Verfall von Infrastruktureinrichtungen (Bahnfahrten in GB sind ein echtes Abenteuer!) und wünschen uns nie britische Verhältnisse im deutschen Gesundheitswesen. Auf den Staatshaushalt ihrer Majestät will ich lieber gar nicht eingehen, da schenkt sich Queen's Land und Italien nichts. Italiens Staatsverschuldung hat übrigens die Höhe des Bruttosozialproduktes überschritten, d.h. der Deutschen liebstes Urlaubsland müsste die komplette Wirtschaftsleistung eines Jahres aufwenden, um aus den roten Zahlen zu kommen. Na und das dritte genannte Land, Spanien, ist so gefangen in der Schattenwirtschaft, dass der Realwirtschaft die Liquidität ausgeht. Danke Herr Henkel, für die klaren Worte, wohin Sie gerne Deutschland steuern würden. Mir ist Stabilität lieber, denn Betonpfeiler sind nun einmal recht unflexibel.
Eigentlich würde ich erwarten, dass Ailwanger mit seinem Bauernflügel so einen wie Henkel (passend) mit der Mistgabel aus den Versammlungen der FW treibt. Irgendwie bleibt so die Glaubwürdigkeit auf der Strecke.
EDIT_ Einmal ganz ohne Ironie: Ich bin zwar kein Jurist, kein Staatsrechtler, aber rüttelt die Henkel mit seiner Rede nicht am Kern ("Solidarität") des Grundgesetzes? Wo ist der Verfassungsschutz, wenn er gebraucht wird ...
Lesermeinung
So, 08.08.2010 22:41
find ich auch...
Di, 03.08.2010 23:49
bräuchte eine Nadel für den Lo ewe Plattenspieler kann mir je mand helfen ?
Mo, 02.08.2010 11:38
Würde ich so nicht einmal sage n, wenn es wirklich ein region ales Magazin ist, kann man es doch prima regional verm [...]
Mi, 21.07.2010 12:17
Wer weiß schon, wer sich hier wieder eine goldene Nase verdi ent hat...
So, 18.07.2010 22:13
Klaro, geht nichts über mein B ötchen! Ich hoffe Du hast die Beflaggung rechts auf dem Turm bemerkt. Nur für mich . [...]
So, 18.07.2010 20:00
Na für so einen Trip hattest d u doch dann zu 100% das richti ge Fortbewegungsmittel! Also, ich will keine Beschwerd [...]