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In der Schweiz werden 25.000 Franken Grundkapital verlangt für eine GmbH. Die Steuern sind niedrig auf Gewinne. Ich
kenne gut verdienende Berater, die wickeln Verträge über eine solche GmbH ab, lassen dort einen großen Teil des
Gewinns liegen und zahlen sich nur das als Vermittlungspovision aus, was sie zum Leben brauchen. Für nicht
ausgeschüttete Gewinne der GmbH müssen natürlich in Deutschland keine Steuern bezahlt werden. Wahrscheinlich keine
schlechte Strategie. Ob es legal ist, kann ich nicht sagen, da würde ich wirklich meinen Rechtsanwalt fragen und nicht meinen Steuerberater. Hintertüren müssen nicht immer
schön sein.
EDIT_ Es ist wohl nichts dagegen zu sagen, wenn eine GmbH ihrem Geschäftsführer ein Darlehen zu einem sehr vorteilhaften Zinssatz überlässt.
In der Überschrift darf jeder für den Platzhalter die gesellschaftliche Gruppe seiner Wahl einsetzen und dahinter den
folgenden Satz schreiben:
Die Globalisierung ist zu Ende.
Aber das sage ich nicht heute zum ersten Mal, dass es so kommen wird. Jetzt ist es so weit. Bis zum Jahresende wird es
jeder verstanden haben oder sagen wir fast. Und diese kleine Clique an Fanatikern wird es auch nicht glauben, selbst
wenn es in der letzten Ausgabe der FTD steht.
Ich bin mir noch nicht sicher, wo ich das Jahr der großen Depression überwintern werde: Graubünden würde mich
reizen, vielleicht Tessin, Südtirol oder doch im Oberpfälzer Wald. Es kommt ganz darauf an, wie schlimm es wird. Sagen
kann ich nur wo ich auf keinen Fall sein möchte, das sind Berlin, Köln, Bremen, Frankfurt, Hamburg und der ganze
Ruhrpott. Suizidär veranlagten Menschen empfehle ich den us-amerikanischen Mittelwesten, New York und London.
EDIT_ Anette tendiert gerade zu Graubünden. Wunderschöne Berge, erschwingliches Preisklima, dafür unterkühlte
Witterung.
EDIT_2 Anette (leider schon vergeben, meine Herren) kennt sich aus, wo es sich gut leben lässt. Angebot für
Überwinterer: Restaurant in zentraler Lage zwischen Solothurn und Bern. Das Restaurant wurde im Jahre 1979 gebaut. Es
ist in einem sehr guten und gepflegten Zustand, welches im Jahre 2008 noch zusätzlich renoviert wurde. Die Nutzfläche
beträgt 185m2 mit ca. 110 Sitzplätzen. Es bestitzt noch einen attraktiven Gartensitzplatz mit ca. 25m2. Mit 20
Parkplätzen bietet es den Gästen einen optimalen Standort. Kostenpunkt CHF 670'000
EDIT_3 Norwegen, sagte ich einmal, aber nur wenn es ganz dick kommt. Norwegen hat Öl, 60 Prozent Anteil der
Wasserkraft am Energieverbrauch, einen Haushaltsüberschuss und einen Staatsfonds, der die Sozialsysteme die kommenden
100 Jahre absichert.
Jetzt haben sie sich doch geeinigt, die Banker und Ihre Politiker. Die Hypo Real Estate wird vom Steuerzahler
gegenleistungsfrei saniert, obwohl es einige andere Lösungsmöglichkeiten gegeben hätte. Aber die Finanzlobby ist eben
gut, so gut, dass der HRE sogar die im privatwirtschaftlichen Verkehr banküblichen
Gebühren erlassen wurden. Sozialismus für Reiche, also keine Marktwirtschaft für die neoliberalen
Dummschwätzer?
Im Übrigen versenkt sich Island gerade selbst, das von der EU hoch gepäppelte Irland riskiert gerade den Euro, die
Schweiz gibt schon mal prophylaktisch bekannt, dass sie die trudelnde UBS nicht auffangen kann. Der Franken ist also
nicht unbedingt als Fluchtwährung vor der Euroabwertung zu sehen. Schaut mal auf kleine Länder, die nicht im EWS sind,
einen soliden Staatshaushalt vorweisen können und exportunabhängige Wirtschaft haben. Norwegen ist da mein
persönlicher Favorit.
Die Amis haben unsere Ersparnisse verjubelt steht im BLICK. Warum
bekomme ich von der deutschen Springer-Presse keine so treffende Überschrift zur Finanzkrise zu lesen? Warum finde ich
keine so treffende Analyse in der deutschen Wirtschaftsblätter? Selbst das von mir sonst so geschätzte Manager Magazin
bringt nur Schönschreiberei.
Inzwischen hat sich auch der globale Standortwettbewerb zu einer Quelle massiver Verschuldung entwickelt.
Beispiel Deutschland: Unser Nachbar versucht seit Jahren erfolgreich, dank tiefer Löhne die Exportüberschüsse zu
erhöhen. Seit 2000 ist deshalb der Anteil der Löhne am Volkseinkommen von 72,2 auf 63,7 Prozent gesunken. Das bedeutet
jährlich rund 150 Milliarden Euro weniger Konsum. Die Rechnung geht nur auf, wenn jemand die Überschüsse kauft –
und sich entsprechend verschuldet.
Genau! Ein ausgeglichenes Aussenhandelskonto galt während meines Studiums noch als erstrebenswert, zumindest in der
Volkswirtschaftstheorie. Auch die Schlussfolgerung von BLICK kann ich unterschreiben:
Jetzt wird das globale Finanzsystem praktisch verstaatlicht. Doch das reicht nicht. Der Kern des Übels
liegt in der Weltwirtschaftsordnung. Um die Kreditschwemme zu stoppen, braucht es globale Spielregeln für die Handels-,
Lohn- und Währungspolitiken. Ländern, die sich mit Lohn- und Währungsdumping Vorteile zu Lasten der andern
erschleichen, muss die Rote Karte gezeigt werden.
Lesen. Lesen. Lesen. Und wer mehr Zeit und Interesse mitbringt, dem empfehle ich Der Crash kommt.
EDIT_ Ach, es gibt nun doch Kritik in der FTD am Neoliberalismus: Als Gastkommentator darf Josef E. Stiglitz den
Neoliberalismus geißeln, zwar in Verbindung mit Entwicklungsländern, aber immerhin:
Nach über einem Vierteljahrhundert des Wettbewerbs unter den Entwicklungsländern stehen die Verlierer
fest: Länder, die einen neoliberalen Kurs verfolgten, verloren ihre Wachstumsgewinne. Und wenn sie Wachstum verzeichnen
konnten, profitierten davon in überproportionaler Weise die Eliten.
Nun, diese Entwicklung trat aber ebenso in Industrieländern an den Tag.
Ausschnitt blick.ch vom 02.09.08, hevorgehoben
"PR"
Liebe Kollegen von der Blick, jetzt habt ihr aber der BILD eine knackige Titelstory weggeschnappt: Sie versteigert Ihre Unschuld! Oder ist
es nur eine Promoaktion für die Schmuddelseite gesext.de, die nicht nur sehr deutlich hervorgehoben verlinkt ist,
sondern auch für testosteronschwangere Männergehirne oft genug im Text genannt wird. Also ich meine ja nur, nachdem
auch auf der Startseite, gut unter den redaktionellen Teil gemischt, Werbung für Scout24, Tchibo oder Preisauskunft.ch
gemacht wird (PR im Screenshot unterstrichen). Man könnte jetzt auch trefflich darüber streiten, ob das nun
tatsächlich Public Relations ist oder Reklame. Tragt Ihr eigentlich Gummi-Handschuhe bei der Arbeit? Nix fier
Unguad, es wor a so gmoand!
EDIT_ Ich hatte es wirklich überlesen: Doch von BILD abgeschrieben.
ups zu Bundestagswahlergebnis Piratenpartei Mo, 09.04.2012 11:32 Ups - 2-3 Jahre sind vorbei un
d die Piraten sind mehr als je
in den Medien vertreten.
A
ber... man kann sich ja [...]
Anja zu Fleissarbeiten für den Hotelführer Bozen Sa, 17.03.2012 09:26 sind echt super fotos und ich
bin sehr überrascht, dass du a
uf so kleine details eingehst.
echt klasse!
hans zu Warum fotografierst du das alte Klump? Sa, 19.11.2011 17:48 Hallo Matthias
bin grad per
zufall über dein bild gestolp
ert weil ich auf der suche nac
h bildern vom zwangsarbe [...]
Matthias zu Vilslaus Fr, 07.10.2011 03:27 Hallo Siegfried, ich schicke e
s Dir zu.
Siegfried Singer zu Vilslaus Mo, 03.10.2011 12:16 Hallo Matthias,
als ehemalige
r Schüler des GMG habe ich bei
der Vilslaus mitgearbeitet. I
ch bin mir jedoch nicht [...]
Erich Weichel zu FAZ-Werbung ist Geschmackssache Fr, 23.09.2011 09:25 Nach Lektüre der Artikel Ihrer
Herren deckers und Bahners zu
m Thema Kirche
habe ich für m
ich beschlossen, Ihre Ze [...]
Lesermeinung
Mo, 09.04.2012 11:32
Ups - 2-3 Jahre sind vorbei un d die Piraten sind mehr als je in den Medien vertreten. A ber... man kann sich ja [...]
Sa, 17.03.2012 09:26
sind echt super fotos und ich bin sehr überrascht, dass du a uf so kleine details eingehst. echt klasse!
Sa, 19.11.2011 17:48
Hallo Matthias bin grad per zufall über dein bild gestolp ert weil ich auf der suche nac h bildern vom zwangsarbe [...]
Fr, 07.10.2011 03:27
Hallo Siegfried, ich schicke e s Dir zu.
Mo, 03.10.2011 12:16
Hallo Matthias, als ehemalige r Schüler des GMG habe ich bei der Vilslaus mitgearbeitet. I ch bin mir jedoch nicht [...]
Fr, 23.09.2011 09:25
Nach Lektüre der Artikel Ihrer Herren deckers und Bahners zu m Thema Kirche habe ich für m ich beschlossen, Ihre Ze [...]