Freitag, 7. Januar 2011
Gerade durchforste ich die "Kiloware" an alten Zeitungen nach verborgenen Schätzen. Gefunden habe ich unter anderem
einen Ausführlichen Artikel über Tradition der Saltner in Südtirol - leider als Loseblatt. Weil ich so keine Quelle
angeben kann, ist dieser Fund nur einen Bruchteil seines (wissenschaftlichen) Wertes. Sehr schade. Aber der Stich ist
nicht schlecht, weil anhand der Bildunterschrift der Urheber (hoffentlich) identifiziert werden kann. Das ist wieder ein
Bildbeitrag für Wikipedia Commons.
Auszug aus dem Text: Magischer
Schutz für den Saltner in Südtirol
Mittwoch, 3. Februar 2010
Wenn ich nicht wüsste, das BILD-Machen anders macht, dann wäre meine Diagnose zur Webpräsenz von Kai Dieckmann:
Eindeutig eine Linie zuviel gezogen auf der letzten Party.
Dienstag, 14. Juli 2009
Wie die Lemminge: Die Medienblogger rund um den Globus - und besonders eifern die deutschen Vertreter ihren
us-amerikanischen Vorbildern nach - schreiben sehnsüchtig das Ende von Print herbei. Gern gesehen wird das Scheitern
von Traditionsblättern wie aktuell der Birmingham Post. Ja, das Internet soll wieder zugeschlagen, ein übertradiertes
Holzmedium in die verdiente Totengrube gestoßen haben. Liebe Medienblogger, vor allem meiner Nationalität. Quasselt
doch nicht immer alles nach, was übern großen Teich geschrieben wird. Das eine Prozent der US-Experten, die wirklich
Ahnung von europäischen Medien und den Zusammenhängen haben, das bloggt meines Wissens nicht. Den restlichen
sogenannten Experten in den USA die europäische Medienlandschaft zu erklären könnte man mit dem Versuch vergleichen,
einem Grundschüler die Ausdrucksstärke des Impressionismus näher zu bringen. Viele Farben, viel Bunt.
Was steckt wirklich hinter der Miesere der Birmingham Post? Ein klein wenig Recherche, liebe deutsche Medienblogger,
hätte die gar nicht so sensationellen Tatsachen an den Tag gefördert wie steigende Arbeitslosenzahlen, wachsendes
Prekariat ... und die aktuelle Wirtschaftskrise. Anscheinend hat sich niemand die Mühe gemacht nachzusehen, womit in
der zweitgrößten britischen Stadt die Brötchen verdient werden. Oh, in der siechenden Finanzindustrie!
So, nun nehmen wir mal die Finger der rechten oder linken Hand zur Hilfe und rechnen Eins + Eins zusammen. Wenn die
Einwohner der Stadt Birmingham im Schnitt imm ärmer werden, wenn die Arbeitslosigkeit real geworden ist auch für
Gutverdienende, auf was verzichten diese Menschen wohl als erstes: Auf die Tageszeitung oder das Frühstücksei. So, die
deutschen Medienblogger lasse ich jetzt einmal mit der Lösung dieser Logikaufgabe alleine. Ich weiss, nicht, ob man das
Ergebnis irgendwo abschreiben kann.
Montag, 25. Mai 2009
Dem Digital-Propheten Turi fällt die Anmoderation offensichtlich sehr schwer, wahrscheinlich beinahe so schwer wie mi
zuzugeben, dass Trendforscher doch mal ins Schwarze treffen können: Gedruckte Medien haben eine Zukunft, eine große
sogar - meint Wippermann. Ich möchte hinzufügen: Print hat eine verdammt große Zukunft als Informations- und
Meinungsplattform für die Eliten.
... was sage ich immer: wer eine Zeitung im Abo hat, der hat das Geld ...
Das Video unbedingt ansehen! Vor allem der Hinweis mit den Pferden finde ich genial: Vor dem ersten Weltkrieg gab es
weniger Pferde als heute und zudem wird ein Vielfaches mit Pferden verdient. Damals Nutztier, heute Luxus.
Dienstag, 31. März 2009
Das Pförtnerhäuschen der Kristallfabrik in Amberg ist wohl das einzige Foto, das mir gestern halbwegs gelungen ist.
Wenn man durch die schmutzigen Scheiben schaut, dann sieht man im Hintergrund die extravagante Architektur der
Glasfabrik, in den Scheiben spiegelt sich das ehemalige Verwaltungsgebäude. Die luxuriöse Einrichtung erinnert an
bessere Zeiten: Ledersofa und Massivholzmöbel im Design der 1970iger.
Solchen Schick werden Twitter, Facebook & Co nicht hinterlassen. Twitter hat kein Geschäftsmodell und würde sich
gerne kaufen lassen, wenn denn jemand dafür zahlen würde. Bei Facebook signalisiert man anscheinend schon landunter
und kein Investor möchte noch Geld in den Laden stecken. Und während turi & Consorten in ihrer eigenen Welt leben und
noch fröhlich das Ende der Printmedien herbeischreiben, zeigt sich in der Realwelt, dass Online
First / Online Only nicht geht.
Sonntag, 29. März 2009
Am Bahnhofskiosk in Schwandorf gibt es seit dieser Woche keine NZZ mehr zu kaufen. Angeblich zu wenig Absatz. Schade
eigentlich, denn das Abo lohnt sich zeitlich für mch nicht, aber trotzdem würde ich eine der besten deutschsprachigen
Zeitung (wenn nicht DIE beste!) ab und zu kaufen, vor allem am Sonntag. Bei den Zürichern stehen Nachrichten auf der
Titelseite, die dort auch hingehören und es bei den Tageszeitungen aus Deutschland nicht mal in die Rubrik
"Vermischtes" schaffen. Beispielsweise der Scan der NZZ vom Montag: Die Ungarische Regierung ist am Ende, auch weil
keiner mehr sagen kann, wie es nach dem Beinahe-Staatsbankrott im Herbst weiter geht. "Berührt mich nicht", wird da der
Durchschnittsbürger sagen, ich will wissen "wen die Schöneberger heiraten tut". Was ein Staatsbankrott vor der
Haustüre bedeutet, wie die Bayerische Landesbank da mit drin hängt (Stichwort Alpe Adria),
das können die meisten nicht einmal erahnen ... schon gar nicht, wo der Zusammenhang mit dem eigenen Arbeitsplatz zu
suchen ist. Aber was solls, die meisten wollen davon gar nichts mitbekommen.
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Lesermeinung
Sa, 19.11.2011 17:48
Hallo Matthias bin grad per zufall über dein bild gestolp ert weil ich auf der suche nac h bildern vom zwangsarbe [...]
Fr, 07.10.2011 03:27
Hallo Siegfried, ich schicke e s Dir zu.
Mo, 03.10.2011 12:16
Hallo Matthias, als ehemalige r Schüler des GMG habe ich bei der Vilslaus mitgearbeitet. I ch bin mir jedoch nicht [...]
Fr, 23.09.2011 09:25
Nach Lektüre der Artikel Ihrer Herren deckers und Bahners zu m Thema Kirche habe ich für m ich beschlossen, Ihre Ze [...]
Mi, 03.08.2011 19:43
Hallo, irgendwie erinnert mich das an die letzte Woche, wo i ch auch mal meine Ablage, Schr eibtisch und Regal aufge [...]
Di, 05.07.2011 19:58
Freischwimmer auf der Autobahn !